Mittlerweile ist es uns zur schönen Tradition geworden, diese großartige Institution zu unterstützen. Mit einer Spende, die Leben rettet.
Mittlerweile ist es uns zur schönen Tradition geworden, diese großartige Institution zu unterstützen. Mit einer Spende, die Leben rettet.
IBG Arbeitsmediziner Helmut Stadlbauer im Gespräch mit dem Kurier: „Den Trend, sich für die Arbeit aufzuputschen, gibt es schon lange“, sagt Mediziner Helmut Stadlbauer. Mit Methoden, die gesund, ungesund oder aus ärztlicher Sicht wirkungslos sind. Der Klassiker unter den Aufputschmitteln bleibt das Koffein, dessen (Neben-)Wirkungen bekannt sind.
Etwas kritischer beäugt er etwaige Zusatzpräparate wie Vitamine oder gar Infusionen mit Wirkstoffen wie Taurin. Dabei sei ein tatsächlicher Vitaminmangel in Mitteleuropa durchaus selten, weshalb es auch nicht viel bringen würde, hier nachzuhelfen. Dass sich belebende Wirkstoffe trotzdem größerer Beliebtheit erfreuen, rechnet er der Placebo-Wirkung zu. Auch die Farbe spiele eine Rolle. „Rote Tabletten haben eine gefühlt höhere Wirkung als weiße. Eine rote Infusion wäre insofern das Nonplusultra“, scherzt Stadlbauer.
Autorin: Jennifer Corazza
Experte: Helmut Stadlbauer
Eine Krise jagt die nächste, eine rasche Änderung ist nicht in Sicht. Umso wichtiger ist es, den Fokus auf jene Dinge zu richten, die wir beeinflussen bzw. ändern können. Sei es unsere Einstellung zu gewissen Themen oder auch die weitere
Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Unternehmen.
In der eben erschienen Ausgabe der Human Works erfahren Sie mehr über die Themen Dauerkrisenmodus, Selbstmotivation, Förderung betrieblicher Gesundheit im Allgemeinen, die Bedeutung des Arbeitsmedizinischen Fachdienstes, das IBG Gesundheitsportal, das Pilotprojekt zu einem gesundheits- und leistungsangepassten Arbeitszeitmodell sowie Wärmetipps im Falle einer Energieknappheit.
Best Practice Beispiel aus Österreich diesmal: Agrarmarkt Austria, Flughafen Wien AG
Das AUVA Gütesiegel „sicher und gesund arbeiten“ ist eine Auszeichnung für Unternehmen, die besonderes Engagement im Bereich Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zeigen. IBG als Arbeitgeber will hier sowohl seinen Mitarbeiter:innen gegenüber Verantwortung zeigen als auch mit guten Beispiel seinen Kund:innen gegenüber aufzeigen.
Die Begutachtung bei IBG hat zwei Tage gedauert und wurde an drei der sieben IBG-Standorte (Zentrale, TU, Kundl) von jeweils zwei Gutachtern der AUVA durchgeführt.
Die Begutachtung hat den Fokus auf der praktischen Umsetzung der Vorgaben des ASchGs. Die Herangehensweise ist vielschichtig und umfassend: beginnend bei der gesetzlichen Vorgabe an sich wird die innerbetriebliche Anweisung, die Umsetzung, die Bekanntheit bei den Mitarbeitenden und die entsprechende Dokumentation hinterfragt und beleuchtet.
Das Gütesiegel bestätigt den Unternehmen, dass sichere und gesunde Arbeitsbedingungen nachweislich umgesetzt sind. Dies sind nämlich Faktoren, die die Attraktivität von Arbeitsplätzen und Arbeitgeber:innen wesentlich mitbestimmen und am Puls der Zeit sind.

Neben dem IBG-Managementsystem mit der ISO 9001 (Qualität) und der ISO 45001 (Sicherheit und Gesundheit) ist das AUVA Gütesiegel „sicher und gesund arbeiten“ ein weiterer Puzzlestein unseres kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.
Fotos: AUVA/Richard Reichart
Von Tokio und New York bis nach Wels und Mariahilf: Bis 10. Dezember läuft die Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ Weltweit beteiligen sich 6000 Organisationen in 187 Ländern an der 1991 vom US-amerikanischen „Center for Women’s Global Leadership“ gestarteten Kampagne „(16 Days of Activism Against Gender Violence). Das heurige Schwerpunktthema: #LetsEndFemicide. Gestartet wird die Initiative jedes Jahr am 25. November, dem internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden und werden. Der Gedenktag geht auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal zurück, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden.
IBG unterstützt die Initiative nach Kräften. Am Arbeitsplatz ist in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme von verbalen und körperlichen Übergriffen zu verzeichnen. Oft beginnt es mit verbalen Formen von Übergriffen, denen körperliche Belästigungen folgen können. Wenn keine Gegenmaßnahmen gesetzt werden, besteht die Gefahr, dass das Ausmaß von Gewalt kontinuierlich anwachsen kann. Arbeitgeber und Kolleg:innen sind gefordert, den Anfängen entgegenzutreten.
Die Gewalt kann dabei von Klient:innen und Kund:innen aber auch von Kolleg:innen und Vorgesetzten ausgehen. In keinem Fall ist Gewalt etwas, das ignoriert oder toleriert werden darf. So kann Gewalt – in welcher Form auch immer – zu erheblichen seelischen und körperlichen Folgen bei den Betroffenen führen.
IBG und die Arbeitspsychologie begleitet und unterstützt Sie und Ihre Belegschaft in Sachen Prävention und Intervention. Das Angebot zielt darauf ab aufzuklären und zu sensibilisieren, aber auch Mitarbeiter:innen und Führungskräfte in ihren Kompetenzen zu stärken.
Mobbing ist ein über einen längeren Zeitraum währendes, regelmäßiges und systematisches Vorgehen von einer oder mehreren Personen gegen eine oder mehrere Personen und zielt auf deren Entfernung ab.
Diskriminierung, Mobbing und sexuelle Belästigung sind leider Bestandteile unserer Gesellschaft. Organisationen und Unternehmen mit ihrer Belegschaft sind Abbilder dieser Gesellschaft. Demzufolge tritt auch hier Mobbing auf, das die Würde und Persönlichkeitsrechte Beschäftigter nachhaltig verletzt. Mobbing verursacht für die Betroffenen Leid, Krankheit, Verlust der sozialen Beziehungen und des Ansehens.
Wo Menschen zusammenarbeiten, kann es auch Konflikte geben. Damit Konflikte nicht zu Mobbing werden und auch nicht jeder Konflikt Mobbing ist, ist es wichtig zu sensibilisieren und zu informieren, um diskriminierende Handlungsweisen rechtzeitig erkennen und vermeiden zu können.
Mobbing geschieht, wenn es geschehen darf!
Unerwünschte Annäherungsversuche in welcher Form auch immer sind in jedem Fall ernstzunehmen. Sie können in weiterer Folge bei den Betroffenen zu Scham, Angst und Depression führen. Oft wird in diesen Situationen viel zu zurückhaltend reagiert, da Grenzverletzungen nicht immer ganz klar identifiziert werden können. Schlussendlich wird eine klare Konfrontation mit dem Grenzverletzer gemieden, obwohl gerade die aktive Auseinandersetzung mit dem Belästiger am ehesten zum Nachlassen der Übergriffe führen würde. Es hilft also zunächst, sexuelle Belästigung eindeutig als solche zu erkennen. IBG bietet Schulungen und Trainings zum Erkennen und Umgang mit sexueller Belästigung.
INHALTE
Erst wenn Mitarbeiter:innen auch sicher ihre Arbeit erledigen können, wird Konzentration, Motivation und Freude an der Arbeit und somit optimale Leistung möglich.
IBG und die Arbeitspsychologie kann in Sachen Prävention und Intervention bei diesem wichtigen Thema unterstützen und begleiten. Das Angebot zielt darauf ab aufzuklären und zu sensibilisieren, aber auch Mitarbeiter:innen und Führungskräfte in ihren Kompetenzen zu stärken.
IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 200 Mitarbeiter:innen, davon 80 Arbeitsmediziner:innen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagement. IBG ist in ganz Österreich vertreten.
Ansprechpartnerin: Renate Ruhaltinger-Mader
M +43 (676) 38 49 022, Email presse@stage.ibg.at I office@fabelhaft.biz


Viele AMed (Arbeitsmediziner:innen) und andere Berufsgruppen, die noch keine Berührungspunkte mit unserem Berufstand gehabt haben, werden sich unter dem AFa (Arbeitsmedizinischer Fachdienst) nicht wirklich etwas vorstellen können. Daher möchte ich meine Geschichte erzählen:
Ich bin eine Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester sowie eine Diplomierte Kinderkrankenschwester und habe schon in den verschiedensten Bereichen der Medizin gearbeitet.
Seit 2013 arbeite ich in der Arbeitsmedizin und habe zuerst 2014 die Ausbildung zur Arbeitsmedizinischen Assistentin (AMA) und 2018 die Ausbildung zur Arbeitsmedizinischen Fachkraft (ehem. Arbeitsmedizinischen Fachassistentin – AFA) in der Akademie für Arbeitsmedizin absolviert, wo ich nun auch seit 2019 in den Kursen für Arbeitsmedizinisches Personal unterrichten darf.
Die ersten Berührungspunkte mit der Arbeitsmedizin hatte ich 2013, wo ich bei BMW in Steyr bei der Arbeitsmedizin zu arbeiten begann, das als Großbetrieb mit um die 4.000 Mitarbeiter:innen sehr interessant war.
Meine jetzige Arbeitsstätte befindet sich im Chemiepark in Linz, wo wir unseren arbeitsmedizinischen Stützpunkt von IBG – Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement – für ca. 4.500 Mitarbeiter von 22 Standortfirmen haben. Dort befindet sich ein Ambulanzbetrieb, wo arbeitsmedizinische Untersuchungen stattfinden und die arbeitsmedizinische Betreuung dieser Firmen. Wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen den AMed und dem AFa, wo wir uns als gleichwertiges Team gut ergänzen.
Das spannende dabei ist, dass die Betreuung in den Firmen, direkt bei den Mitarbeiter:innen stattfinden, wo wir die Arbeitsplätze der Menschen begehen, Schulungen abhalten, Gesundheitstage organisieren und abhalten, als auch bei den Führungskräften in Besprechungen präsent sind, an Arbeitsgruppen teilnehmen, wo wir unseren Standpunkt der Gesundheitsvorsorge für die Mitarbeiter:innen darlegen.
Bei regelmäßigen internen Jour Fixe findet ein Informationsaustausch statt, wo die Aufgabenbereiche genau besprochen werden und festgelegt wird, wie AFa´s die AMed´s unterstützen können.
IBG war hier sehr vorausschauend und hat schon 2018 die Wichtigkeit der Unterstützung des AFa in der Arbeitsmedizin erkannt und bereits sechs AFa´s in ganz Österreich eingestellt.
Die gesetzliche Verankerung in der Arbeitsmedizin war ein notwendiger Schritt.
Wir befinden uns gefühlt in einem Dauerkrisenmodus. Erst Corona, jetzt der Krieg in der Ukraine, hinzu kommen Klimakrise, die eingeschränkte Energieversorgung, die steigenden Kosten und die hohe Inflationsrate. Man könnte den Eindruck bekommen, dass Krisen der neue Normalzustand sind.
Alles in allem ein Pool an Ausnahmesituationen, denen wir uns nicht entziehen können und bei denen es keine Pause zu geben scheint. Unser Grundbedürfnis nach Sicherheit ist verletzt und Grundannahmen sowie mentale Modelle der Menschen über die Welt sind erschüttert worden. Das kann zu Angstzuständen, Sorgen, Verunsicherung und Gefühlen der Hilflosigkeit führen. Sei es, weil man selbst existentiell betroffen ist, durch die Medien im Sekundentakt mit besorgniserregenden Nachrichten konfrontiert wird, Angehörige oder Freunde im Krisengebiet hat oder weil diese Ausnahmesituationen und die damit verbundenen Auswirkungen und mögliche Konsequenzen so greifbar sind und uns damit nahe gehen.
Die Reaktionen sind sehr individuell und unterschiedlich. Vielen fällt es schwer einfach so weiterzumachen wie zuvor. Auch Arbeitskräfte sind zunehmend erschöpft von diesem Dauerkrisenmodus.
Unsere Arbeitspsycholog:innen können Sie und Ihre Belegschaft dabei unterstützen trotz anhaltender Krisensituation zuversichtlich und leistungsfähig zu bleiben und Ihre mentale Balance zu stärken.

Das Arbeitspsychologie-Team
v.l.n.r. Reihe 1: Regina Nicham, Lisa Bell, Tobias Glück, Sabine Kastner, Sandra Sarugg, Barbara Amon-Zsaitsits
v.l.n.r. Reihe 2: Karin Brandstetter, Robert Kamenek, Marie Peterseil, Kerstin Kulterer-Prodnik, Miriam Vitzthum, Daniel Gach
v.l.n.r. Reihe 3: Renate Lipp, Christina Hartl-Hörker, Doris Windhager, Judith Blank, Sara Samek-Krenkel, Georg Stuber


Gastkommentar von Tobias Glück, IBG Experte und Arbeitspsychologe, über Prägungen und Muster aus der Kindheit und wie sie das Verhalten und Erleben auch im Arbeitsleben maßgeblich beeinflussen. Er zeigt auf, wie man mit solchen Mustern umgehen kann und mit viel Zeit, Geduld und Freundlichkeit sich selbst gegenüber Lösungen finden kann.
Autor & Experte: Tobias Glück
Was können Sie zur Entschleunigung tun?
Entschleunigung heißt auch mal durchzuatmen und mit seinen Ressourcen sparsamer umzugehen.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen gelassenen Tag!
Bild: pixabay.com