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Arbeitswege neu gedacht: Chancen und Potenziale von betrieblichem Mobilitätsmanagement

Arbeitswege im Fokus des Verkehrsaufkommens in Österreich

Arbeitswege haben einen beträchtlichen Anteil am gesamten Verkehrsaufkommen in Österreich. Laut einer Auswertung der Studie „Österreich Unterwegs 2013/14“ machen Arbeitswege an Werktagen 26% aller Wege aus – ein beachtlicher Anteil. Besorgniserregend dabei ist, dass etwa 60 % dieser Wege mit dem eigenen Pkw als Lenker:in zurückgelegt werden. Auch der Berufsverkehr, der etwa 5 % des gesamten Verkehrsaufkommens ausmacht, wird überwiegend mit dem Pkw zurückgelegt. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, innovative Ansätze zur Optimierung dieser Mobilitätssituation zu entwickeln.

Betriebliches Mobilitätsmanagement als wichtiger Beitrag zum Wandel

Ein möglicher Lösungsansatz ist das betriebliche Mobilitätsmanagement. Mit seinen Maßnahmen können Unternehmen und Organisationen aktiv dazu beitragen, den Anteil der Pkw-Nutzung für Arbeits- und Dienstwege zu reduzieren und neben dem Klima auch das Gesundheitsbewusstsein und -verhalten der Mitarbeiter:innen positiv beeinflussen.

  • Entlastung der Infrastruktur:
    Weniger Pkw-Nutzung bedeutet weniger Nachfrage zu Stoßzeiten und weniger Flächenbedarf für Parkmöglichkeiten und damit mehr Bewegungs- und Erholungsraum für Menschen – sowohl im öffentlichen Raum als auch auf Firmengeländen.
  • Erreichbarkeit von Unternehmensstandorten: Mobilitätsalternativen wie Jobtickets, Mitfahrbörsen oder die Förderung von (E-)Fahrrädern unterstützen die aktive Mobilität. Gleichzeitig braucht es Infrastrukturmaßnahmen, um die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere für Personen ohne Pkw-Verfügbarkeit, wie z.B. Lehrlinge, zu verbessern.
  • Kostensenkung für Arbeitnehmer:innen: Arbeitnehmer:innen profitieren durch den zeit- oder streckenweisen Tausch vom Pkw auf öffentliche und aktive Mobilitätsformen direkt durch einen persönlichen Gesundheitsnutzen sowie Kosteneinsparungen und können unterstützende Angebote wie Fahrgemeinschaften oder vergünstigte Mobilitätslösungen in Anspruch nehmen.

Ein starkes Instrument für umweltfreundliche Verkehrsstrategien

Wenn die Interessen von Infrastrukturbetreibern, Unternehmen und Arbeitnehmer:innen gezielt zusammengeführt werden, entsteht ein starker Hebel für die Ökologisierung des Berufsverkehrs. Durch klare, gebündelte Maßnahmen wird nicht nur die Verkehrsnachfrage nachhaltiger gestaltet, sondern auch das Pendlerleben für Mitarbeitende verbessert.

Diskutieren und lernen: Fachtagung Betriebliches Mobilitätsmanagement 2025

Diesen Themen widmet sich das diesjährige Seminar zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, das in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und der Forschungsgesellschaft Straße – Schiene – Verkehr (FSV) veranstaltet wird. Die zweitägige Veranstaltung, bei der auch IBG-Expertin Ina Lukl zum Thema Mobilitätsmanagement aus Sicht der Betrieblichen Gesundheitsförderung referiert, bietet:

  • Impulsvorträge zu innovativen Ansätzen, Unterstützungsangeboten und aktuellen Umsetzungsbeispielen.
  • Workshops und Gruppendiskussionen, um gemeinsam Ideen für die Praxis zu entwickeln.
  • Netzwerkmöglichkeiten, um von Expert:innen und Teilnehmenden aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Bereichen zu lernen.

Termin vormerken:

📅 3. und 4. April 2025

📍 Seehotel Rust

Im offiziellen Programm und darüber hinaus wird es zahlreiche Gelegenheiten geben, Wissen auszutauschen, innovative Lösungen zu erkunden und die Zukunft des betrieblichen Mobilitätsmanagements aktiv mitzugestalten.

Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und mit uns an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten!

 

IBG Gesundheitsportal: Ihre digitale Lösung für Gesundheit und Prävention

In einer zunehmend agilen und virtuellen Arbeitswelt stehen nicht nur Führungskräfte vor der Herausforderung, analoge und digitale Strukturen effektiv zu managen. Auch Personalverantwortliche und Gesundheitsmanager:innen sollten innovative Wege finden, um Mitarbeitende optimal zu erreichen.

Das IBG Gesundheitsportal ist die ideale Plattform, um diese Herausforderungen zu meistern – datenschutzkonform, flexibel und benutzerfreundlich.

Hauptfunktionen des Gesundheitsportals

  • Online-Terminanmeldung: Buchen Sie unkompliziert Impftermine, Sprechstunden, Webinare oder Workshops. Dank eps-Sofortüberweisung kann die Bezahlung direkt integriert werden.
  • Automatisierte Kommunikation: Ein integrierter E-Mail-Service informiert Nutzer:innen über neue Termine, sendet Bestätigungen oder erinnert rechtzeitig an bevorstehende Buchungen.
  • Vielfältige Informationsangebote: Zugriff auf Themen rund um psychische Gesundheit, Bewegung, Ergonomie, Lebensstil und Ernährung. Ergänzend gibt es Videos, Webinare und Podcasts zu aktuellen Präventionsthemen.

Mehr Effizienz und weniger Aufwand

Mit dem Gesundheitsportal wird der Verwaltungsaufwand auf ein Minimum reduziert – eine echte Entlastung für Unternehmen und Mitarbeitende.

Interesse geweckt?

Gerne beraten wir Sie persönlich zu den Möglichkeiten des IBG Gesundheitsportals.
Kontakt: Isabella Biegl unter i.biegl@stage.ibg.at

Gestalten Sie mit uns die Zukunft der betrieblichen Gesundheitsförderung – einfach, digital und effektiv.

Zurück oder vorwärts: Back to the office

Seit einiger Zeit gibt es immer mehr Berichte in den Medien, dass Unternehmen wieder dahin zurückkehren, dass es kein Homeoffice mehr gibt oder die Möglichkeit dazu erneut stark zurückgefahren wird.

Auch wir sehen und erleben diesen Trend bei Unternehmen. Begründet wird diese Entwicklung mit der »Erfahrung« oder dem »Gefühl« der Entscheidungsträger:innen, dass die Anwesenheit im Büro die Zusammenarbeit und Kommunikation sowie die Produktivität fördere. Auch wurde angeführt, dass es unfair gegenüber Arbeit nehmer:innen sei, die ihre Arbeit nicht im Homeoffice verrichten könnten und man hier seiner sozialen Verantwortung gerecht werden wolle.

Aber ist das tatsächlich der Fall, entspricht diese Sicht den Fakten und tun Unternehmen und Institutionen sich und ihren Mitarbeiter:innen einen Gefallen, wenn die Wirtschaftstreibenden wieder zur Anwesenheitspflicht für alle zurückkehren?

Eines der Probleme, das sich sowohl in Untersuchungen, aber auch den Beratungs gesprächen zeigt ist, dass Mitarbeiter:innen strikte Regelungen auf mehreren Ebenen als negativ und motivationsbremsend erleben. Entgegen der von den Unternehmen benannten Gründe, die für eine Rückkehr in die Arbeitsstätten sprechen, hören Mitarbeiter:innen viel mehr die Aussage, dass man ihnen nicht vertraue, sie kontrolliert werden müssten und, wenn man sie nicht im Blick habe, nicht die geforderte Arbeitsleistung erbracht werden würde.

Was sagen die Fakten?

Fakt ist jedoch, dass bisher keine Untersuchung zeigen konnte, dass durch eine Rückkehr ins Büro eine Produktivitätssteigerung zu verzeichnen sei, Mitarbeiter:innen mehr leisten oder sich bisherige Kommunikationsprobleme verbessern.

Ganz im Gegenteil zeigen die meisten Untersuchungen, dass die richtige Balance zwischen Remote Work und Präsenzzeit, sowie die strategische Steuerung dieser Arbeitsformen, sich sowohl positiv auf die Produktivität und Motivation als auch die Gesundheit der Mitarbeiter:innen auswirken. Mitarbeiter:innen arbeiten im Homeoffice produktiver und konzentrierter, besonders bei inhaltlichen Tätigkeiten. Ebenso fallen Anfahrtswege weg, womit mehr Zeit für Sport oder familiäre Angelegenheit bleibt, was sich wiederum positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Die ideale Mischung aus Homeoffice und Bürozeit

Als optimal wird ein Mix aus zwei bis drei Remote-Tagen und dem Rest als Präsenzzeit angesehen. Sinnvoll ist es auch, wenn es zumindest einen für alle festgelegten Bürotag gibt, an dem alle Mitarbeiter:innen anwesend sind. An diesen Tagen sollte es dann darum gehen, persönliche Gespräche zu führen, Meetings abzuhalten und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

Grundsätzlich stellt sich durch diese Gegenbewegung auch die Frage, ob Unternehmen von ihrer Haltung in der neuen, von Ergebnissen geprägten Arbeitswelt angekommen sind oder noch beim alten, impliziten Denken verhaftet sind, dass Arbeitszeit mit Arbeitsleistung verwechselt wird. Jedes Unternehmen hat für sich selbst in der Hand, ob es hier zur Zukunft gehören will.

Foto von August de Richelieu, pexels

Unsichtbare Phänomene: Das Impostor- und das Floating-Duck-Syndrom

Beide Phänomene treten vor allem in sehr leistungsorientierten Umfeldern der Arbeitswelt auf.  Vor allem bei Menschen, die sich trotz offensichtlicher Erfolge unsicher oder überfordert fühlen. Beide Begriffe beschreiben jedoch unterschiedliche Arten von Selbstzweifeln und den Umgang damit. Eine bewusste Auseinandersetzung ermöglicht Prävention und rechtzeitige Intervention.

Impostor-Syndrom: Das Gefühl, ein Hochstapler zu sein

Das Impostor-Syndrom bezeichnet ein psychologisches Phänomen, bei dem die Betroffenen trotz offensichtlicher Erfolge unter massiven Selbstzweifeln leiden. Sie haben das Gefühl, diese nicht verdient zu haben. Bei manchen Betroffenen sind diese Selbstzweifel so stark ausgeprägt, dass sie sich als Betrüger sehen, die sich ihre Leistungen und Erfolge erschlichen haben und in ständiger Angst leben, »entlarvt« zu werden.

Bei diesem Syndrom handelt es sich nicht um eine Diagnose im Sinne einer psychischen Erkrankung, sondern um ein weit verbreitetes Gefühl der Unsicherheit. Die Betroffenen neigen dazu, persönliche Erfolge externen Faktoren wie Glück oder Zufall zuzuschreiben, während sie ihre eigenen Fähigkeiten kleinreden. Dies versuchen sie zu kompensieren, indem sie übermäßig hart arbeiten, Aufgaben überkontrollieren oder sich völlig in ihre Arbeit stürzen. Diese Überkompensation kann kurzfristig zu Erfolg führen, langfristig jedoch zu Überlastung und emotionaler Erschöpfung.

Floating-Duck-Syndrom: Die Fassade der Mühelosigkeit

Ein ähnliches Phänomen ist das sogenannte Floating-Duck-Syndrom, das die Situation beschreibt, in der jemand nach außen hin ruhig und souverän wirkt, während er innerlich hart arbeitet und kämpft – ähnlich einer Ente, die scheinbar mühelos über das Wasser gleitet, während sie unter der Oberfläche hektisch mit den Füßen paddelt.

Verstärkt wird dieses Phänomen durch gesellschaftliche Dynamik und die sozialen Medien, in denen Erfolge präsentiert und möglichst ins beste Licht gerückt werden, nicht aber die großen Anstrengungen und vielen Rückschläge, die damit verbunden sind.

Parallelen und Auswirkungen

Beide Phänomene weisen insofern Parallelen auf, als sie mit einem hohen Maß an Perfektionismus und dem Wunsch verbunden sind, ein falsches Bild von immerwährender Kompetenz aufrechtzuerhalten, verbunden sind. Sowohl das Impostor-Syndrom als auch das Floating-Duck-Syndrom beeinträchtigen das Wohlbefinden von Mitarbeitenden.

In einem Umfeld, das diese Phänomene ignoriert, besteht die Gefahr, dass  die Betroffenen ausbrennen und langfristig ihre Gesundheit gefährden. Führungskräfte sollten darin geschult werden, die Anzeichen beider Phänomene zu erkennen und aktiv Unterstützung anzubieten. Eine offene Fehlerkultur, regelmäßiges konstruktives Feedback und die Förderung eines gesunden Umgangs mit Leistungsdruck sind entscheidende Maßnahmen, um Mitarbeitende zu entlasten.

Maßnahmen für Mitarbeitende

Mitarbeitende sollten ermutigt werden, offen über ihre Herausforderungen und Stressoren zu sprechen, ohne Angst vor negativen Konsequenzen zu haben. Darüber hinauskönnen Workshops zu Resilienz, Stressbewältigung und Selbstwertstärkung helfen, innere Spannungen abzubauen und eine Balance zwischen Leistung und Wohlbefinden zu finden.

AUTORIN: KARIN BRANDSTETTER

Foto: KI

Jahreswechsel: Ein Blick auf das Vergangene und das Kommende

Der Jahreswechsel ist eine Zeit des Innehaltens, um das vergangene Jahr zu reflektieren und neue Ziele zu setzen. 2025 steht vor der Tür und bietet uns die Möglichkeit, uns sowohl persönlich als auch beruflich weiterzuentwickeln. Bei IBG wissen wir, wie wichtig es ist, flexibel zu bleiben und sich den Herausforderungen des kommenden Jahres zu stellen.

Wir bedanken uns bei allen, die uns auf diesem Weg begleitet haben, und freuen uns darauf, im neuen Jahr noch mehr spannende Projekte zu realisieren. Der Jahreswechsel ist für uns nicht nur ein Blick zurück, sondern vor allem ein Schritt nach vorne. Auf ein erfolgreiches, glückliches und produktives Jahr 2025!

Ihr IBG-Team

Gemeinsam helfen: IBG unterstützt Ärzte ohne Grenzen mit Weihnachtsspende

Weihnachten steht vor der Tür. Eine Zeit zum Zusammenhalten und Freude zu teilen. Doch für viele Menschen auf der Welt ist diese Zeit nicht besser als der Rest des Jahres. IBG will auch dieses Jahr wieder helfen und Solidarität zeigen. Wir spenden das Geld, das wir sonst für Weihnachtsgeschenke für unsere Kunden ausgegeben hätten, an Ärzte ohne Grenzen.

Warum unterstützen wir Ärzte ohne Grenzen?

Ärzte ohne Grenzen hilft seit Jahrzehnten, wo es am dringendsten gebraucht wird. Ärzte ohne Grenzen hilft in Krisengebieten, bei Naturkatastrophen und bei Epidemien. Die Organisation sorgt dafür, dass Menschen in Not medizinisch versorgt werden. Diese Arbeit verdient höchsten Respekt und Unterstützung, um Menschen zu retten und Hoffnung zu schenken. Wir spenden, damit Ärzte ohne Grenzen weiterleben und Menschen helfen kann.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien frohe Weihnachten, schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr.

Ihr Team von IBG

Frisch erschienen: Die neue Ausgabe der Human Works

In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie zahlreiche wertvolle Tipps zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen.

Einige unserer spannenden Themen:

  • Das Klimakterium als unterschätzte Herausforderung: Warum es wichtig ist, dieses Thema stärker in den Fokus zu rücken.
  • Gesunder Schlaf in der Schichtarbeit: Praktische Ansätze für erholsamen Schlaf trotz unregelmäßiger Arbeitszeiten.
  • Arbeitsmedizinische Herausforderungen durch den Fachkräftemangel: Strategien, um Mitarbeiter langfristig gesund und leistungsfähig zu halten.
  • Die Rückkehr ins Office: Wie Unternehmen den Übergang ins Büro erfolgreich gestalten können.
  • Alzheimerprävention in Unternehmen: Innovative Maßnahmen, um die mentale Gesundheit von Mitarbeitern zu fördern.
  • Unsichtbare Phänomene in der Arbeitswelt: Einblicke in das Impostor-Syndrom und das „Floating-Duck“-Syndrom – und wie man ihnen begegnet.

Tauchen Sie ein in diese und weitere spannende Themen, die Ihnen und Ihrem Unternehmen neue Perspektiven eröffnen.

Viel Freude beim Lesen!

 

Jetzt anmelden: Universitätslehrgang „Psychosoziale Kompetenz in Organisationen 2025/26″

Die Termine für den Universitätslehrgang „Psychosoziale Kompetenz in Organisationen“ der Sigmund Freud Privatuniversität stehen fest! Ab März 2025 haben Führungskräfte, HR-Verantwortliche, aufstrebende Talente und Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, ihre psychosozialen und Führungskompetenzen gezielt zu erweitern. Dieser Lehrgang bereitet optimal auf die Anforderungen moderner Führungskulturen vor und bietet praxisorientiertes Wissen zur Förderung einer gesunden Arbeitskultur.

IBG Expertin Mag.a Regina Nicham wird im Seminar „New Work Generation – Generationen erfolgreich führen: Chancen und Herausforderungen gestalten“ ihre Expertise weitergeben.

Inhalte des Lehrgangs umfassen unter anderem:

  • Gesundheit am Arbeitsplatz: Grundlagen und Praxiserfahrungen im Generationenmanagement
  • Kommunikation in schwierigen Zeiten: Effektive Strategien für anspruchsvolle Führungssituationen
  • Coaching und Gesprächsführung: Methoden zur Stärkung beruflicher Kommunikationskompetenzen

Erste Lehrveranstaltung: 7. März 2025

Besuchen Sie vorab einen der Online-Informationsabende für einen umfassenden Überblick:
📅 11. Dezember 2024: Zur Anmeldung, https://www.sfu.ac.at/de/event/wba-infoabend-ulg-psychosoziale-kompetenz-11-12-24/
📅 23. Januar 2025: Zur Anmeldung, https://www.sfu.ac.at/de/event/wba-infoabend-ulg-psychosoziale-kompetenz-23-1-25/

Alle weiteren Details und das vollständige Kursprogramm finden Sie auf der Webseite: https://ptw.sfu.ac.at/de/fakultaet/institute/psyche-wirtschaft

Nutzen Sie die Chance, sich im Bereich psychosozial orientierter Führung weiterzuentwickeln und Ihre Führungsfähigkeiten zu vertiefen!

Vortrag für pflegende Angehörige

In Österreich sind derzeit ca. 950.000 Menschen in die Pflege und Betreuung von Angehörigen eingebunden, 70% davon sind Frauen. Etwa 300.000 davon sind in Voll- oder Teilzeit berufstätig. Für diese Mitarbeiter:innen stellt die Doppelbelastung aus Berufstätigkeit und der Pflege von Angehörigen eine zunehmende Belastung dar.

Einerseits erreichen die Pflegebedürftigen ein immer höheres Alter, andererseits zwingt uns die demographische Entwicklung, immer länger im  Erwerbsleben zu bleiben.

Zur Unterstützung der Angehörigenpflege stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung. Die pflegenden Laien stehen hier allerdings einem wahren Informationsdschungel über professionelle wie informelle Angebote gegenüber, der es ihnen schwer macht, die für sie passenden Angebote herauszufiltern. Hier setzt unser Beratungsangebot an!
   

Unser Beratungsangebot für Ihr Unternehmen

IBG-Pflegeexpert:innen informieren im Rahmen des Vortrags gezielt über rechtliche, finanzielle und organisatorische Aspekte rund um die Pflege Angehöriger. Ziel ist es, Empowerment für Betroffene zu leisten und so zur Stärkung der Resilienz beizutragen.
 

Details zum Vortrag

Die Vorträge sind in Präsenz, als Webinar oder als Hybridveranstaltung möglich und können sowohl als Überblick über den Themenkomplex, als auch als spezifische Information zu einzelnen Themenblöcken gestaltet werden. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer:innen eine Zusammenstellung ausgewählter qualifizierter Internetadressen und Anlaufstellen.

Folgende Inhalte werden u.a. thematisiert:

  • Professionelle Angebote (HKP, Kurzzeit-/Übergangs-/Langzeitpflege, …)
  • Arbeitsrecht (Pflegekarenz-/Freistellung/Teilzeit, Familienhospizkarenz, …)
  • Erwachsenenschutzrecht
  • Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung
  • Pflegegeld und Kostenzuschüsse
  • Community Nursing

Dauer: 30-60 Minuten + 15-30 Minuten Diskussion/offene Fragen

Gerne erstellen wir für Sie ein individuelles und unverbindliches Angebot.
Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundenservice unter kundenservice@stage.ibg.at oder telefonisch unter 01/524 37 51-19.

 

 

Unseren inneren Antreibern und Erlaubern auf die Spur kommen

Innere Antreiber sind Botschaften und Glaubenssätze, die wir oft schon seit früher Kindheit verinnerlicht haben. Jahrzehnte später, wirken sie immer noch auf unsere Wahrnehmung, unser Denken, unsere Entscheidungen und damit natürlich auch auf unseren Lebens- und Arbeitsstil.

Meist wirken sie positiv, in Belastungssituationen und unter Stress können sich diese inneren Antreiber aber als Hindernisse und Hemmnisse entpuppen.

Wie aber kann man diesen inneren Antreibern konstruktiv entgegentreten?

  • Innere Antreiber (er)kennen: In einem ersten Schritt ist es wichtig sich seiner inneren Antreiber bewusst zu werden.

Was treibt Sie in Stresssituationen immer wieder an? Welche(n) inneren Antreiber hören Sie?

  • Antreiber hinterfragen: Hinterfragen Sie, woher diese Antreiber kommen und, ob Sie in jenem Moment angebracht und hilfreich sind. Wenn nicht, folgen Sie dem nächsten Schritt.
  • Erlauber finden: In weiterer Folge werden den Antreibern entsprechende „Erlauber“ gegenüber gestellt. Mit dem Ziel, Druck und Belastung zu lösen und Enlastung zu ermöglichen, z.B.:

 Antreiber:

„Sei Perfekt!“

„Streng dich an!“

„Mach schnell!“

„Mach es allen recht!”

„Sei stark!“

 

Erlauber:

„Ohne Fehler lernt man nichts.“

„Ich darf Fehler machen und aus ihnen lernen“

„Es darf auch leicht gehen!“

„Manches darf auch länger dauern.“

„Ich darf  NEIN sagen und auch meine Bedürfnisse ernst nehmen!“

„Ich darf mir Hilfe holen und sie annehmen.“

 

 

Frauenpower

Viele Frauen schrecken vor dem Krafttraining zurück, weil sie sich vor einer etwaigen Gewichtszunahme und „Muskelbergen“ fürchten – diese sollen bzw. müssen auch nicht das Ziel sein. Vorrangig sind die positiven Auswirkungen auf den Stütz- und Bewegungsapparat, die Gesundheit und das tägliche Wohlbefinden:

  • Steigerung der Muskelkraft und -ausdauer
  • Stärkung des Selbstvertrauens
  • Verbesserung der Körperhaltung
  • Prävention vor Erkrankungen des Bewegungsapparats
  • Prävention vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Gezielte Formung von Körperpartien und Straffung des Körpers
  • Erhöhter Kalorienverbrauch
  • Beschleunigung des Fettstoffwechsels

Die Vorteile eines Muskelzuwachs sind zahlreich und ein wichtiger Aspekt für eine langanhaltende Gesundheit. Die Trainingsmöglichkeit sind vielfältig – angefangen bei Übungen mit dem eigenen Körpergewicht bis hin zu ausgetüftelten Trainingsplänen mit Hanteln und Geräten – wichtig ist die individuelle Abstimmung zwischen Wohlbefinden, Gesundheitsfaktor und Zielvorstellungen. Einfach einmal ausprobieren und hineinspüren.

  • Achten Sie auf ausreichend Regenerationszeiten: Ein Muskelaufbau ist nur im Ruhemodus möglich. Sportlicher Überehrgeiz mündet rasch in einem Übertraining, ein Training jeden zweiten Tag ist speziell zu Beginn ausreichend.
  • Maschinen- oder Hanteltraining? Beides hat seine Vorteile. Maschinentraining bietet vor allem Sicherheit. Es ermöglicht bei richtiger Handhabung einen kontrollierten Bewegungsablauf und spricht vor allem isolierte Muskelgruppen an.
  • Training mit freien Gewichten: hier werden innerhalb einer Übung deutlich mehr Muskeln beansprucht – nicht zuletzt aufgrund der höheren Koordinationsanforderungen. Studien belegen zudem einen schnelleren Kraftzuwachs.
  • Training mit dem eigenen Körpergewicht: dies hat eine besonders nachhaltige Wirkung und kann überall leicht durchgeführt werden – für die klassischen Übungen wie Liegestütz, Situp und Klimmzug sind auch viele unterschiedliche Skalierungen möglich.
  • Auf eine fehlerfreie Ausführung achten! Die richtige Körperhaltung und eine korrekte Ausführung beugen Fehlbelastungen vor, die im schlimmsten Fall zu Verletzungen führen können. Anfängerinnen empfiehlt sich daher ein Training unter Anleitung.